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Über das Stadtarchiv

Das Archiv der Hansestadt Lübeck blickt zurück auf eine über 700jährige Geschichte. Es verwahrt die historische Überlieferung der bis 1937 selbständigen und seither in Schleswig-Holstein integrierten Hansestadt Lübeck, die als „Königin der Hanse“ während des Mittelalters und danach zu den bedeutendsten Metropolen und Handelsstädten Deutschlands gehörte. Aufgrund dieser Geschichte haben die Lübecker Archivalien sowohl große lokale als auch überregionale Bedeutung. Stellenwert und Reichhaltigkeit seiner Bestände sichern dem Archiv der Hansestadt überdurchschnittlich großen Zulauf aus der Stadt selbst, aus ganz Deutschland sowie aus dem Ausland. Unter den Archivkunden sind insbesondere viele Wissenschaftler aus den skandinavischen Ländern. Die Statistik des Lübecker Archivs weist pro Jahr rund 3.300 persönliche Benutzungen aus.

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auf Grundlage des Landesarchivgesetzes und der Aktenordnung der Hansestadt Lübeck.

Geschichte

1298
Erste urkundliche Nennung der Trese in der Lübecker Marienkirche als Aufbewahrungsort der Handfesten bzw. Urkunden der Stadt und der Hanse.Geschichte des Stadtarchivs
1854wurde der erste hauptamtliche Archivar eingesetzt. Während seiner Amtszeit entwickelte sich aus dem Urkundenarchiv und der Registratur des Rates durch den Zuwachs der schriftlichen Überlieferung anderer Behörden sowie kirchlicher und privater Einrichtungen das Staatsarchiv der freien und Hansestadt Lübeck.
1881Umzug des Staatsarchivs aus dem Kanzleigebäude in das Haus des ehemaligen Oberappellationsgerichts Königstraße 21.
1911Einrichtung einer zweiten wissenschaftlichen Archivarsstelle.
1937Durch die Eingliederung Lübecks in die preußische Provinz Schleswig-Holstein im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes erfolgte – etwa zeitgleich mit dem Umzug ins Logenhaus St. Annenstraße 2 — die Wandlung zum kommunalen Archiv der Hansestadt Lübeck.
1942Die zentralen älteren Bestände wurden kriegsbedingt in ein Salzbergwerk in Sachsen-Anhalt ausgelagert. Von dort werden sie nach Kriegsende in die ehemalige DDR und an verschiedene Orte im Gebiet der ehemaligen UdSSR transportiert.
1961Bezug des Archivzweckgebäudes am Mühlendamm.
1987Aus der ehemaligen DDR wurde der erste Teil der ausgelagerten Archivalien zurückgebracht, Lieferungen aus der ehemaligen UdSSR erfolgten 1990 und 1998 (aus Armenien).
1998Das Stadtarchiv feiert die urkundliche Ersterwähnung der Trese vor 700 Jahren.
2015Im Archivgebäude am Mühlendamm und in zwei weiteren Depots werden insgesamt 6.500 Regalmeter Archivgut aus neun Jahrhunderten verwahrt. Die schriftliche Überlieferung der Verwaltungsdienststellen wird ergänzt durch Vereinsunterlagen, Firmenschriftgut und zahlreiche andere Privatarchive. Das Archiv der Hansestadt Lübeck gehört dank seiner überregional bedeutenden historischen Quellen, insbesondere der ca. 21.000 mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Urkunden und Testamente, zu den wichtigsten deutschen Stadtarchiven.